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Als offene und flexible Lernplattform konzipiert, hat Moodle sich zu einem modularen Softwarepaket für Lernen, Informationsverteilung und Wissensproduktion und -vernetzung entwickelt.
In Moodle-Kursräumen findet der Einzellerner Materialien und Gruppen können gemeinsam Stoff er- und bearbeiten. Prüfungen können online entwickelt, durchgeführt und ausgewertet werden.
Lernen erfordert jedoch immer auch den Zugang zu Diskussion und Austausch. Nachfragen zum Lernstoff, die Nutzung des gemeinsamen Erfahrungsschatzes einer Gruppe werden durch die Plattform gefördert. Im Unterschied zu den meisten Plattformen, die sich auf die Informationsverteilung konzentrieren, erlaubt Moodle die kooperative Content-Produktion.
Das flexible Rollenkonzept erlaubt es, anspruchsvolle Arbeitsgruppe oder Lernszenarien umzusetzen. Rollen- und Planspiele sind genau so möglich wie klassischer Frontalunterricht in seiner Online Variante. Vielerorts wird Moodle zudem als Kommunikations-, Support- und Serviceplattform genutzt, um Mitarbeiter und Kunden zu unterstützen.
Innerhalb weniger Jahre wurde Moodle zur weltweit meistgenutzten Lernplattform. In über 200 Ländern setzen kleine Schulen, große Hochschulen mit mehr als 100.000 Studenten und Unternehmen in allen Branchen und Größen Moodle ein.
Stabilität und Flexibilität sind dabei wichtige Erfolgskriterien, aber auch ein umfassender professioneller Support spricht für Moodle. Letztlich nicht ganz unwesentlich ist die Tatsache, das der Einsatz von Moodle keine Lizenzkosten verursacht. Es bleiben also ausreichend Ressourcen für die Einführung und die Schaffung von Lernangeboten.


