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Die Welt der Browser verändert sich

Der Zugriff auf Webseiten erfolgt mit Hilfe des Browsers. Es gibt verschiedene Anbieter von Browsern (z.B. Mozilla, Microsoft, Apple, Google, etc.). Browser werden regelmässig aktualisiert. Mit jeder neuen Version ergeben sich Änderungen für die Verarbeitung und Darstellung von Webseiteninhalten. Daraus entstehen für die Anbieter von Lerninhalten Herausforderungen. Hier einige Aspekte mit denen wir fast täglich konfrontiert sind:

  • Das Video wird nicht in allen Browsern abgespielt. Es gibt derzeit kein Videoformat, das von allen Browsern abgespielt werden kann. Konnte man früher auf Flash vertrauen, wird dies heute auf mobilen Endgeräten nicht mehr angespielt. 
  • Zugriff über mobile Endgeräte (Tablet oder Smartphone): In diesem Bereich müssen manche Inhalte anders aufbereitet werden, damit sie bei sehr kleinen Bildschirmen, im Quer- oder Hochformat dargestellt werden können.

Vor ein paar Jahren konnte man als Referenz die aktuelle Version des Internet Explorers annehmen. Viele Webseiten wiesen aus, dass sie für eine bestimmte Version des Internet Explorer optimiert seien. Heute hat sich das geändert. Die Hälfte der Webseiten wird mit dem Browser Firefox geöffnet. Internet Explorer ist mittlerweile nur noch bei jedem fünften Seitenaufruf im Spiel. Google-Chrome hat inzwischen den Internet Explorer überrundet. Diese Zahlen stammen von StatCounter, die monatlich weltweit 15 Milliarden Seitenaufrufe auswerten. Hier die Zahlen für Deutschland:

Link zu den meistgenutzten Browsern

Interessant auch die Daten für mobile Endgeräte. Obwohl alle Welt davon spricht und manchmal der Eindruck entsteht, dass nur noch mobil gesurft wird liegt der Anteil der mit mobilen Endgeräten aufgerufenen Webseiten in Deutschland bei weniger als 10%.

Link zur Häufigkeit des Webseitenaufrufs mit mobilen Endgeräten

Was bedeutet dies nun für die eigenen Online Lernangebote? Hier ein paar Thesen:

  • Wenn Ihre Nutzer selber über den verwendeten Browser entscheiden, werden sie zu 80% nicht auf Internet Explorer zugreifen. Es werden verschiedene Browser und unterschiedlichste Versionen zum Einsatz kommen. Testen Sie daher wichtige Lerninhalte mit Firefox und Chrome.
  • Wenn Sie damit rechnen, dass Ihre Nutzer mit dem Tablet oder dem Smartphone auf die Seiten zugreifen, bieten Sie Videos in verschiedenen Formaten an. Videos  im Format mp4 lassen sich dort unproblematisch abspielen. mp4-Videos verursachen jedoch Probleme bei älteren Firefox-Versionen (Quicktime-plugin erforderlich). Der Internet Explorer spielt sie über den MediaPlayer ab.
  • Bitten Sie Ihre Nutzer, die Browser regelmässig zu aktualisieren. Das ist nicht nur ein Schritt zu mehr persönlicher Sicherheit, sondern vereinfacht Ihnen auch die Arbeit beim Bereitstellen von Inhalten.
  • Bei einer rein unternehmensinternen Nutzung findet man häufig einheitliche PC Arbeitsplatzausstattungen vor. Oft wird dann auch eine bestimmte Version eines Browsers eingesetzt. Achten Sie aber darauf, dass immer öfter der Außendienst mit Tablet-PCs ausgestattet wird oder manch eine Führungskraft ihr neues 'Spielzeug' Tablet auf Ihren Lernplatformseiten austestet. Dann wird das neue Video zwar auf den Desktop-PCs wunderbar dargestellt. Der Tablet-PC scheitert  jedoch am Flash-Format.
  • Viele WBT-Pakete (SCORM) verwenden noch immer intern Flash oder HTML5. Manchmal wird man unterschiedliche Versionen für die Endgeräte ordern oder produzieren müssen.

Browser sind daher für jedes Webseitenangebot eine Herausforderung. Lernplattformen machen da keine Ausnahme. Wir bei eLeDia haben mit diesen Fragen täglich zu tun und können häufig schnell die Ursachen von Problemen erkennen und Lösungen anbieten. Im Bereich der SCORM WBTS ist manchmal ein Umbau der Pakete erforderlich. Auch hier haben wir inzwischen  viel Expertise.

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